Blattdüngung im Kernobstbau: Tipps und Anwendung

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Letztes Update: 18/05/2026

Blattdüngung im Kernobstbau: Tipps und Anwendung

Für die Ernährung von Obstbäumen ist eine gute Bodenpflege selbstverständlich die Grundlage. Es gibt jedoch verschiedene Zeitpunkte im Anbau, in denen die Aufnahme von Nährstoffen über den Boden nicht ausreichend sein kann. So führen ein hoher pH-Wert oder ein hoher Gehalt an organischer Substanz im Boden zur Fixierung verschiedener (Spuren-)Elemente. Die Nährstoffe sind zwar im Boden vorhanden, können jedoch aufgrund ihrer starken Bindung an den Ton-Humus-Komplex von den Wurzeln nicht aufgenommen werden. Infol

Verschiedene Elemente

Insbesondere im Obstbau sind verschiedene Nährstoffe entscheidend, da sie maßgeblich Ertrag und Qualität beeinflussen. So spielen Mangan (Mn) und Eisen (Fe) eine zentrale Rolle bei der Enzymaktivität und der Energieübertragung im Photosyntheseprozess. Dabei werden Zucker gebildet, die letztlich in Apfel oder Birne eingelagert werden. Kalium (K) ist wiederum essenziell, um diese gebildeten Zucker effizient von den Blättern zu den Speicherorganen zu transportieren. Und natürlich ist Calcium (Ca) bekannt für seine wichtige Rolle bei der Ausbildung stabiler Zellwände.

Wenn diese Elemente nicht ausreichend über die Wurzeln aufgenommen werden können, kann eine Blattdüngung Abhilfe schaffen. Allerdings ist nicht jede Blattdüngung gleich. Vor allem die Aufnahmefähigkeit ist entscheidend für das Endergebnis. Die Blattdünger von Optima unterscheiden sich von herkömmlichen Produkten dadurch, dass die Nährstoffe an einen organischen Träger komplexiert sind.

Dadurch wird die (molekulare) Ladung der Nährstoffe neutralisiert, wodurch diese Dünger besonders schonend für die Pflanze sind. Die organische Komplexierung sorgt zudem für eine sehr effiziente Aufnahme. So kann mit einer minimalen Nährstoffmenge ein maximales Ergebnis erzielt werden: „Foliar Nutrition Perfected“.

Spurenelemente

Zusätzlich enthalten die meisten Optima-Blattdünger Spurenelemente, erkennbar am „+“ in der Optima Leaf-Linie. Diese zusätzlichen Spurenelemente tragen nicht nur zu einer optimalen Nährstoffaufnahme bei, sondern verhindern auch eine einseitige Düngung. Denn alle Nährstoffe müssen in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden sein, damit die Pflanze optimal leisten kann. Eine einseitige Düngung mit nur einem oder wenigen Nährstoffen führt meist zu einem Ungleichgewicht. Mit dem „+“ von Optima Leaf Plus wird dieses Ungleichgewicht vermieden.

Durch eine frühzeitige und gezielte Planung des Einsatzes von Blattdüngern können Kulturen widerstandsfähiger und wirtschaftlicher gemacht werden. Berücksichtigen Sie bei der Erstellung Ihres Anbauplans mögliche Nährstoffdefizite sowie kritische Wachstumsphasen und die entsprechenden Bedürfnisse. Denken Sie beispielsweise an Phosphat in der Startphase, Mangan, Zink und Calcium in vegetativen Phasen sowie Kalium während der Frucht- oder Knollenentwicklung.

Auch Nährstoffe wie Calcium, Silizium, Mangan und Kupfer sowie Biostimulanzien wie Aminosäuren und/oder Algenextrakte können zur Widerstandsfähigkeit Ihrer Kulturen beitragen. Durch eine vorausschauende Planung wird Blattdüngung zu einem strategischen Instrument für ein stabiles, gleichmäßiges Wachstum – und nicht zu einer Notlösung. So tragen Nährstoffe gezielt zu Wachstum, Widerstandsfähigkeit und Qualität bei.

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